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WM 2006 - Großübung in der Münchner-Allianz-Arena |
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Geschrieben von Karsten Köhler
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Samstag, 8. Oktober 2005 |
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Rund 1800 Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Bayerischen Roten Kreuzes, der Polizei und des THW beteiligten sich an der diesjährigen Katastrophenschutzübung „Arena 05“ der bayerischen Landeshauptstadt in und um die Münchner Allianz-Arena. Beteiligt waren von Seiten des THW alle elf Ortsverbände des Geschäftsführerbereichs München mit rund 150 Helfern und den unterschiedlichsten Fachgruppen.
Grundlage für die Übung „Massenanfall von Verletzten nach einem Bombenanschlag“ war das eigens für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 für die Allianz-Arena entwickelte Rettungskonzept und den Vorgaben der FIFA, nach denen die Hilfsorganisationen 1300 verletzte Personen versorgen können und deren Transport in Krankenhäuser in ganz Bayern organisieren müssen. 300 Verletzte und Tote mussten bei der Übung nach der Explosion eines Sprengsatzes im Oberrang der Arena gerettet werden. Die Rettung und Bergung gestaltet sich aufgrund der engen und steilen Bauweise der Ränge sehr schwierig. Die Opfer wurden zunächst in das Zwischengeschoss gebracht, dort von Ärzten und Sanitätern gesichtet, in Kategorien eingeteilt und erstversorgt. Die Verletzten mussten von dort sechs Stockwerke zu den Behandlungsplätzen im Tiefgeschoss durch die engen Notfalltreppenhäuser transportiert werden. Das THW übernahm zusammen mit der Feuerwehr mit Rettungstrupp zu je vier Helfern diese Aufgabe. Weitere Aufgabe des THW war der Aufbau und Betrieb des Bereitstellungsraums Nord, der sich auf dem Gelände des THW Ortsverbandes München-Mitte befindet.
Die Organisatoren und Teilnehmer der Übung konnten auf der abschließenden Pressekonferenz durchwegs ein positives Fazit ziehen, da die Übung ohne größere Probleme abgelaufen ist.

(Fotos: Oskar Höß und Johann Schwepfinger) |