Mickhauser Bergrennen Drucken
Geschrieben von Karsten Köhler   
Montag, 9. Oktober 2006

ImageEin nicht ganz alltäglicher Einsatz stand an diesem Wochenende für das THW Schwabmünchen auf dem Programm: Unterstützung des traditionellen Bergrennens in Mickhausen. Aufgabe des THW war die Stellung von Personal und Ausstattung für ein Safety Car, die Mitwirkung von Helfer als Strecken- und Flaggenposten sowie Zuschauermarshalls, die Stromversorgung des VIP-Bereichs und der Bau von zwei Zuschauerstegen mit dem EGS.

Das Rennwochenende des ASC Bobingen ist für die Helfer des THW Schwabmünchen in jedem Jahr ein nicht ganz alltäglicher Einsatz. In Mickhausen starten an diesem Wochenende in unterschiedlichen Wertungsklassen über 200 Starter in jeweils vier Läufen zur internationalen (u.a. FIA Internationaler Hill Climb Challenge) und zu nationalen Meisterschaftsläufen (u.a. Deutsche Bergmeisterschaft) im Bergrennsport.
Highlight sind dabei sicherlich die Formel 3000 Fahrzeuge gefolgt von den Sportwagenprototypen. Daneben fahren in den unterschiedlichsten Klassen Fahrzeuge vom ehemaligen DTM Opel Astra über Rallye Fahrzeuge vom Typ Lancia Delta HF Integrale bis hin zum Fast Oldtimer NSU TT.

Das THW stellt während des gesamten Rennwochenendes die Besatzung und Ausstattung eines der beiden Safety Cars. Das Fahrzeug wird von einem regionalen Sponsor zur Verfügung gestellt. Das Safety Car fährt als erstes Fahrzeug bei einem Unfall auf die Strecke und übernimmt dort zusammen mit den Streckenposten und Rennleitung die Rettung bzw. Bergung bei einem Unfall. Bei größeren Unfällen oder Ölspuren fährt ein Hilfeleistungsfahrzeug der Feuerwehr zur Unterstützung mit zur Unfallstelle.
Aufgrund einer neuen Streckenführung und nassen Bedingungen am ersten Renntag hatten die beiden THWler von Anfang an beide Hände voll zu tun und mussten zu einer Vielzahl von kleineren und größeren Unfällen auf die Strecke fahren. Bis auf einen Fahrer, der nach einem mehrfachen Überschlag seines Audi S3 mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, gab es aber keine weiteren Verletzten.
Der Rennsonntag verlief für die Safety Car Besatzung bei strahlendem Sonnenschein viel ruhiger, neben einigen kleinen Unfällen sorgte lediglich kurz vor Schluss des Rennes der heftige Abflug eines Porsche, der auf mehreren Metern die Leitplanke beschädigte für eine längere Rennunterbrechung.

Weitere Helfer des THW sichern zusammen mit Feuerwehr, Rotem Kreuz und den vielen Freiwilligen des Motorsportclubs als Strecken- oder Flaggenposten sowie als Zuschauermarshalls die Rennstrecke ab.
Mit dem Einsatzgerüstsystem hat das THW schon im Vorfeld der Veranstaltung zwei Stege über einen kleinen Fluss errichtet, so dass die Zuschauer einfacher dem Verlauf der Strecke folgen können. Weitere Aufgabe des THW ist die Stromversorgung im VIP-Bereich.

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(Fotos: Karsten Köhler)

 
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