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25 Kinder und Jugendliche zwischen neun und 17 Jahren konnten am vergangenen Samstag, 5. September, beim Technischen Hilfswerk (THW) in Schwabmünchen im Rahmen des Schwabmünchner Ferienprogramms einen Tag lang verschiedene Themen aus dem Ausbildungsspektrum der Zivil- und Katastrophenschutzorganisation kennenlernen und auch selbst mitmachen.
Durch Helm, Handschuh und Arbeitsjacke geschützt, ging es für die rund 25 anwesenden Kinder und Jugendlichen direkt zu den einzelnen Stationen, bei denen sie, fachmännisch durch THW-Helfer betreut, verschiedene Hilfsmittel und Geräte der Hilfsorganisation ausprobieren durften. So hatten die Teilnehmer des Schwabmünchner Ferienprogramms die Möglichkeit eine ca. 2 Tonnen schwere Betonplatte alleine durch Luftdruck und die dadurch aufgeblasenen Hebekissen zu bewegen und einen guten halben Meter in die Höhe zu befördern. Natürlich musste die Last dann auch gegen plötzliches Herunterfallen gesichert werden und deswegen gab es von den THWlern Anweisungen, wie so etwas Schweres am besten unterbaut wird. Auch mit, wenn nicht ganz so viel, Gewicht ging es bei einer anderen Station zu. Bei "Transport von Verletzten" war die Aufgabe, eine verletzte Person unbeschadet über schwieriges Gelände zu tragen. Dazu wurde den jungen Menschen das richtige Aufbinden auf eine Trage gezeigt um dann die Person über einen Hindernisparkour zu transportieren. Viel Freude zeigten die Jungen und Mädchen auch beim Bau einer Dreibockschaukel. Dies ist eine Konstruktion, bei der zwischen vier Dreiböcken, die von den Teilnehmern natürlich alle selbst gebunden wurden, ein Balken oder eine Stange eingehängt wird, auf der man dann hin und her Schaukeln konnte. Zwischendurch konnte man sich den großen Fuhrpark des THW Schwabmünchen anschauen und erklären lassen. Interesse weckten nicht nur die vielen blauen Einsatzfahrzeuge mit ihrer breiten Palette an geladenen Geräten, sondern auch die Hochleistungspumpe, die beispielsweise bei Hochwasser von der Feuerwehr angefordert werden kann, um dann mit 15.000 Liter pro Minute den Wasserpegel zu senken. Zum Schluss gab es für die sichtlich begeisterten Teilnehmer noch ein kleines Geschenk. 

(Fotos: Markus Wenzel) |